Unsere Young/Oldtimer Rallyes 

Wir sind begeisterte Freunde des Alten Bleches, wir schrauben, wir kucken es uns an und wir reden gern darüber. Am liebsten fahren wir es aber, weshalb nach unseren regelmäßigen Fruit&Cars Treffen schnell die Idee zu einer Rallye kam. Seit 2024 veranstalten wir nun unsere Rallye mit vollem Herzblut, entdecken interessante Strecke in unserer Region und versuchen den Teilnehmer einen möglichst schönen Tag zu bescheren für verhältnismäßig wenig Geld. Wenn du auch mal Teilnehmen möchtest melde dich doch unverbindlich an, wir garantieren dir einen Ereignisreichen Tag mit Gleichgesinnten, die den gleichen Nagel im Kopf haben wie du 😉  

Roadbooks unserer bisherigen Rallyes 

 
Nachfolgend finden sie PDF links zu unseren bisherigen Rallye´s, diese waren immer die ursprüngliche Idee, die tatsächliche Rallye mussten stellenweise wegen behördlichen Auflagen geändert werden. Im Obstgarten wird in Richtung der Straße Breitenhill/Winden gestartet. In Paulushofen vom Swingolf Richtung Ortsmitte. 

Roadbook 2024

 unsere erste Rallye führte uns vom Obstagarten über Riedenburg, Beilngries, Berching nach Norden in nähe Hohenfels, Kallmünz um dann in Pielenhofen die Mittagspause einzulegen, ehe es über Sinzing, Kelheim, Tettenwang und Hexenagger wieder zurück ging. 

Roadbook 2025 

nachdem wir bei unserer ersten Rallye Erfahrungen sammeln konnten, haben wir bei der zweiten unsere Abläufe stark verbessert. Diesmal ging es vom Obstgarten Richtung Greding, Titting nach Ellingen zur Mittagspause um dann an Weißenburg, Treuchtlingen vorbei durch Wellheim durch, um über Eichstätt und Kipfenberg wieder zurück in den Obstagarten. 

Fotosafari 2025

 wir hatten 2025 nochmal Bock auf eine kleine Tour und so war die Idee der Foto Safari geboren, ohne Checkpoints und Pause einfach einen Nachmittag auf Foto suche, dieses Roadbook eignet sich auch am besten zum Nachfahren! 

Gestartet wurde in Paulushofen bei der Swingolf Anlage und ging im großen Kreis Quasi ca. 3 std herum, um wieder in Paulushofen zu landen ;) 

 



Roadbook 2026

Im dritten Jahr unser Rallye ging es diesmal in die Holledau, erstmals versuchten wir uns bei Zeitfahren, das Roadbook wurde wie schon bei der Fotosafari 2025 einfacher gehalten, ohne dabei aber den Reiz zu verlieren eine gewisse Herausforderung zu haben. Die Strecke brilliert dabei wieder mit ihrer besonderen Note, da wo andere Rallyes nicht abbiegen würden, biegen wir erst recht ab, überzeugt euch selbst 😉 

Fruits & Cars Rallye 2026

Sonntag 17.05.2026

 
Auch 2026 veranstalten wir natürlich wieder eine Rallye, wir sind nun im dritten Jahr und die Abläufe werden immer reibungsloser und 2026 werden wir wahrscheinlich auch endlich mit einen Zeitmesssystem Arbeiten. So viel vorweg, es ist kein geeichtes Profitool aber erste Versuche haben gezeigt das es für unsere Spaßrallye vollkommen ausreichend ist.  Man darf nicht vergessen das wir mit 180 Euro für eine Tagesrallye inkl Vollverpflegung noch immer im Low Budget Bereich arbeiten also seht es uns nach wenn wir nicht mit Equipment auf Profiniveau arbeiten! 
Ziel war und ist es, für wenig Geld einen großen Mehrwert für alle Teilnehmer rausschlagen zu können. Vielen Kritiken aus den vorangegangenen Rallyes haben wir uns angenommen und stetig dran gearbeitet, sodass wir mittlerweile ein Event haben das glaub ich die meisten zufriedenstellt. Ihr dürft euch auch 2026 wieder auf eine beeindruckende Route, herausforderndere Checkpoints und viel altes Blech freuen. 
Ihr könnt euch jetzt anmelden, die Zahlungsaufforderungen schicken wir dann innerhalb von 48std raus, wie immer, erst nach Zahlungseingang ist euer Startplatz gesichert. Wir begrenzen die Teilnehmerzahl wieder auf max. 50 Fahrzeuge!  


 

Was ist bei den 180 Euro (für 2 Personen) inbegriffen? und sonstige Infos: 

-Frühstück, Mittag und Abendessen 

-Frühs & abends alle Getränke frei, mittags ein Frei Getränk 

-200 km geführtes Roadbook 

-4 Checkpoints 

-ein Tag unter gleichgesinnte 😉 
-Start/Ziel 93336 Breitenhill
-am 17.05.2026 ab 8:00 Uhr

Warum lohnt sich eine Teilnahme?

 
180 Euro für eine Rallye klingt im ersten Moment nach viel Geld, aber man muss bedenken wir reden hier von einer Vollverpflegung für zwei Personen (frühstück, Mittag & Abendessen inkl. Frei Getränke) dazu noch die ganze Planung & Organisation für eine 200 km Tagesrallye inkl. Checkpoints. Glaub ein jeder der sich das durchrechnet kommt ebenfalls zum Ergebnis, das es dann doch nicht mehr so teuer ist. Noch nicht überzeugt? 
Vielleicht helfen dir diese Punkte zur überzeugung: 


Checkpoints:
Unsere Rallye hat klar den Spaß im Vordergrund, verbissene zehntel Füchse kommen eher weniger auf ihre kosten. Alle anderen aber dürfen bei 4 Checkpoints ihre Geschicklichkeit unter beweis stellen, glück gehört natürlich auch dazu. 

Die Strecke:
Hauptaugenmerk neben dem Spaß liegt bei uns in der Routen Planung, Anspruchsvolle kleine Wege gepaart mit idyllischen und beeindruckenden Landschaften sind unser Steckenpferd. Wo andere Rallyes wegen der breite der Straße aufhören, fangen wir erst an 😉 auch nicht jedermanns Sache aber für alle die in ihren Oldtimer mehr als nur ein Vorzeige Objekt sehen ein riesiges Erlebnis. 

Die Gemeinschaft:
Gerade in der heutigen Digitalen Zeit neigt der Mensch immer mehr dazu die Geselligkeit abzulegen, bei unserer Rallye sind neben dir noch mindestens 99 weitere Enthusiasten mit dem gleichen Nagel im Kopf, nicht ins Gespräch zu kommen ist hier fast nicht möglich und so kann man auf Augenhöhe auch mal über den eigenen Tellerrand kucken. Das Hobby verbindet und wir bieten euch hier einen Tag wo ihr mal mit Gleichgesinnten den Alltag vergessen könnt und dürft.

unsere Unterstützer und Helfer 

 
Ich kann es nur immer wieder sagen, ohne Hilfe wäre so eine Veranstaltung nicht möglich! 
Das ganze zu Planen benötigt nur Zeit, viele e-mails und Persönliche treffen, das ganze aber durchzuführen geht nur mit Menschen die bereit sind Freizeit dafür zu Opfern und das ist Heutzutage nicht selbstverständlich! 
Beim Catering z.b. ist mir Thomas Spengler eine sehr große Hilfe, ohne ihn wäre die Rallye so wie sie ist gar nicht durchführbar. Neben ihn Helfen uns auch immer wieder verschieden Vereine, natürlich geht keiner von ihnen leer aus aber auch das ist längst keine Garantie mehr für die Bereitschaft zur Hilfe. 


Schanzer Racing 

 

Die Schanzer Racing Electric e.V. hilft uns bereits zum zweiten Mal bei dir Ausführung der Rallye, ein junges engagiertes und zuverlässiges Team, das neben der moderne eben auch mit dem alten kann. Ihr könnt sie 2026 bei den Checkpoints wieder in Aktion erleben, wir sind froh auf ihre Unterstützung. 

Schaut mal auf ihre Homepage, Sie schrauben nicht einfach nur an einer „banalen Batterie Seifenkiste“ hier wird Motorsport gelebt: 

Spot-Light-Racing 

 

Auch Spot-Light-Racing Ingolstadt e.V. unterstützt uns 2026 wieder, wir freuen uns zum wiederholten male auch die Stockcar Enthusiasten an unserer Seite zu haben. Bereits 2025 konnte ich mich davon überzeugen wie ernst Sie das Thema nahmen und bin sehr zufrieden damit sie auch dieses Jahr wieder an unserer Seite zu haben! 

Am 14.06.2026 ist im Übrigen wieder ihr Lauf in 92339 Irfersdorf, den sie auch organisatorisch begleiten, wenn ihr als nach unserer Rallye noch ein wenig Action sucht seid ihr da gut aufgehoben!  


Teilnehmer 2026:

Nachfolgend stellen wir euch wieder ein paar Teilnehmer Autos aus dem Starterfeld von 2026 vor, bis zur Rallye findet man hier unregelmäßig weitere Fahrzeuge aus dem Starterfeld.

Honda Legend KA 3 Coupe 
Leistung: 163 PS 
Baujahr: 1988

Bernhard Pöllmann und sein Honda Legend KA3, ende der 70er begannen die Japaner sich auf den europäischen markt zu stürzen, trotz Kampfpreisen, solider Technik und wirklich schönen Designs gelang es ihnen aber oft nicht wie gewünscht. Der Honda Legend KA§ ALS Coupe ist eins dieser Autos jener Zeit die die Tugenden japanischer Autos in Deutschland festigten aber wohl nicht den Erfolg hatte wie gewünscht. Denkt man an japanische Autos kommt einen oft der Gedanke von guter Ausstattung mit solidem Motor zu einem fairen Preis. Das trifft beim Legend auch zu, aber damals wie heute liegt das deutsche Herz an den Heimischen Marken, da halfen auch keine Kampfpreise. Auch im Rest Europas konnte sich ein Legend nie wirklich durchsetzen, zu Unrecht eigentlich, denn es sind nun mal solide und gute Autos das lässt sich nicht von der Hand weisen.

Mittlerweile sind diese schönen Karossen im betagten alter und sind eine erfrischende Alternative zu den ganz Mercedese und BMW´s auf den diversen Oldtimer treffen, einziges Manko stellt hier oft eine schwierige Ersatzteilversorgung dar. Wer sich aber die Zeit und das Geld nimmt, um es in einen alten Legend zu stecken wird mit viel Aufmerksamkeit belohnt und man sticht in der Masse an H Kennzeichen eines jeden Oldtimertreffens immer heraus. Es sei denn es handelt sich um ein reines JDM-Oldtimertreffen aber auch hier hat die deutsche Szene noch nicht das Potenzial entdeckt. Die Japanische Fahrkultur wird in unseren Breitengraden wohl immer in ein Nischendasein verteufelt, wer sich damit mal auseinandersetzt wird mir beipflichten das dies völlig zu Unrecht geschieht. Ich freue mich aber wieder den ein oder anderen Japaner bei der Rallye dabei zu haben😉 

Mazda RX7 FC Cabriolet
Leistung: 200 PS
Baujahr: 1990

Danny Kircheis und sein Mazda RX7, wenn ich Autohersteller nach Sympathie bewerten würde, wäre Mazda ganz weit vorn!

Ich kenne keinen Volumenhersteller der bis in die Neuzeit so unerbittlich an alternativen Motorkonzepte im Verbrenner Segment festhält wie die Japaner. So bauen sie aktuell Großvolumige Motoren mit extrem hoher Verdichtung während der Rest der Welt im Downsizing Fieber ist. Das ihre schrulligen Ansätze dabei nicht immer zu 100% erfolgsversprechend sind scheint sie nicht sonderlich zu stören, so wurde am Wankelmotor bis zuletzt festgehalten. Aber die Weltweit strenger werdenden Abgasnormen machte ein fortbestehen dieses Motorkonzeptes unmöglich, wobei man sagen muss das er bei Mazda zumindest als Range Extender überlebt hat und es somit auch heute noch neue Mazda mit Wankelmotor gibt. Ich bin mir aber sicher das die Japaner diesen lieber als primär Antrieb statt als Sekundärantrieb sehen würden, das merkte man schon bei den Pressemitteilungen, als sie ganz stolz verkündeten, der Wankel sei wieder zurück. 

Mazda und  Wankel ist eine untrennbare Geschichte, kein anderer Hersteller hat sich in dem Thema über so lange Zeit so verbissen, gerade der RX7 erlangte späten Ruhm durch die Fast & Furios Filmreihe, hier handelt es sich aber um ein spätes FD Modell. Danny dagegen beehrt uns mit seiner FC Drehorgel, tatsächlich wurde der RX7 von 1978 – 2002 gebaut, was einmal mehr zeigt wie besessen die da aus Fernost auf diesen Kreiskolben Motor sind. Die Idee hinter dem einzigartigen Motor ist so genial wie einfach, so wenig bewegende Masse wie möglich, in der Theorie sollte dies wahrscheinlich einen höheren Wirkungsgrad und weniger Verschleiß bescheren? reine Mutmaßung meinerseits. In der Praxis aber haben die Motoren mit Ölverbrauch, wenig Drehmoment und hohen Kraftstoff Verbrauch zu kämpfen. Wobei allgemein die RX7 Motoren wohl robuster ausgelegt waren wie die späteren RX8 Modelle, Dannys 2 Scheiben Wankel bringt es auf rund 200 PS aus 1,3l Hubraum was einem wieder die Einzigartigkeit des Konzeptes aufweist. 

Die FC Modelle haben zur damaligen Zeit passend Klappscheinwerfer, dank der kompakte Bauweise des Motors dieser hinter der Vorderachse sitzt eine gute Gewichtsverteilung im Fahrzeug. Tatsächlich gibt es neben den RX7 FC nur noch den NSU Spider von 1964 als Wankel Cabrio, das zeigt einmal mehr wie übertrieben man da an den Wankel festhielt. Wer sich mal über die Geschichte von Mazda insbesondere vom Wankelmotor auseinandersetzen will, dem empfehle ich ein Besuch im Mazda Museum der Familie Frey in Augsburg. Hier geht man mit ähnlicher Leidenschaft mit der Marke heran wie Mazda mit dem Wankel, wer weiß, vielleicht schaffen es die verrückten Japaner in Zukunft wieder einen Wankel mit prämier antrieb auf dem Markt zu bekommen.

Audi 90 Quattro 
Leistung: 136 PS
Baujahr: 1984

Markus Hofer und sein Audi 90 Quattro, in den 80er und 90er Jahre hatten viele Hersteller so ihr „signatur thing“ einen individuellen Charakterzug der über allen Modellen stand, auch wenn sie diesen nicht mal alle hatten. Der Mercedes war immer die gediegene Limousine die einem das Reisen so angenehm wie möglich machte, der BMW überzeugte mit seinen reihen 6 Zylinder und Heckantrieb in der Sportdisziplin. Ein Subaru war mit Boxermotor und Allradantrieb der Exot fürs grobe, und Audi? 

Gerade die 80er standen für die Ingolstädter klar im Zeichen der 5 Zylinder, wer das dann noch auf die Spitze treiben wollte, orderte den legendären Quattro Allradantrieb. Ein Audi 90 ist im Übrigen der besser ausgestattete Audi 80 den es ausschließlich nur mit 5 Zylinder Motor gab außer bei den Diesel und diversen Export Modellen. Noch heute überstrahlt der Ruf frühere Quattro und 5 Zylinder Modelle die Marke, auch wenn diese Tugenden leider oft nur noch dem Marketing gerecht werden. Während die später B3 Serie auch heute noch mit ihrem exzellenten Rostschutz brilliert vielen leider viele B2 Modelle den Rosttod zum Opfer während sie als billiges Winterauto mit Allrad regelrecht verheizt wurden. Gerade der 5 Zylinder in Kombination mit Quattro erfuhr in den letzten Jahren eine enorme Preissteigerung und so wird er heute bei vielen Gesprächen mit der Floskeln „hätten wir damals gewusst, wie teuer die mal werden“ abgespeist. Damals war aber auch ein Audi 80 eine biedere Kiste mit zwar coolem Antrieb aber für viele jetzt nicht so den „haben wollen Effekt“ wie heute. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten das die Renter vergangener Tage uns viele B2 Quattro Modelle vor dem sicheren Wintertod gerettet haben. Auch wenn Rost im Alter beim B2 ein Thema wurde, die Technik hielt und war robust, lediglich die K/KE Jetronic konnte und kann einen Ärgern, aber stellt für die Profis von damals wie auch die wenigen von heute vor keine unlösbare Aufgaben. Performant waren die saugenden 10 Ventiler 5 Zylinder damals wie heute nicht, gerade der Quattro raubte den Motor die letzte Agilität. Aber das Spielte und spielt eine untergeordnete Rolle, denn damals wie Heute weiß der alte 5 Zylinder klanglich zu überzeugen. Du bist nicht schnell, aber du fühlst dich schnell und der Quattro bringt dich zur Not hoch auf die Skischanze! 

 

 VW Golf GTI 16V
Leistung: 150 PS
Baujahr: 1994

Benjamin Metz und sein VW Golf 3 GTI 16V, als VW den Golf ende1991 in seiner dritten Generation auf den Markt brachte war die Design Sprache ein radikaler Bruch, von der Kante zum Radius, statt in Rundscheinwerfer blickte man Plötzlich in breite leicht Ovale Leuchten. Der Golf wurde gefühlt Erwachsen und das Design wurde perfekt zurzeit interpretiert, zwar konnte er in reinen Verkaufszahlen nicht an denen seines Vorgängers anknüpfen oder gar übertrumpfen aber Anfang der 90iger war für die Golfklasse doch schon ein großes Konkurrenzfeld vorhanden. Der Golf 3 konnte trotz massiver Sparmaßnahmen (Lopez Effekt) als Neuwagen in fast allen Belangen überzeugen, nur als man den GTI vorstellte, sorgte dies bei manchen für Stirnrunzeln. Den Angetrieben wurden diese Magischen drei Buchstaben plötzlich von einen 2.0l 8V mit gerade mal 115 PS, zwar war der kleinste GTI im Golf 2 mit 107 PS noch schwächer motorisiert, aber zwischenzeitlich schlief die Konkurrenz nicht und 115 PS waren Anfang der 90iger keine Ansage mehr in der oft zitierten Golf Klasse. 

Kunden mussten 2 Jahre warten bis 1993 die Erlösung in form des Golf GTI 16V kam, ein 2.0l 16V sorgte mit seinen 150 PS endlich für eine klare Ansage, aber man schuf sich eigene Konkurrenz im Haus den im selben Jahr debütierte auch der Golf 3 VR6, ein 6 Zylinder in der Golf Klasse mit min. 174 PS. Nun hatte der Kunde Plötzlich die Wahl den „günstigen“ 8V mit 115 PS und mäßigen Fahrleistungen, den teureren 16V mit 150 PS mit ordentlich pepp oder richtig viel Geld in die Hand nehmen und gleich den VR6 zu kaufen, um auf der Autobahn klare Verhältnisse zu schaffen. Auch wenn ich keine konkreten Zahlen finden kann, gefühlt kauften die Kunden nur den Einstiegs GTI oder griffen gleich zum VR6, den performante 16V trifft man zumindest heute seltener an als den kleinen 8V. Schade, denn die Mehrventiler feierten ende der 80iger ihren Siegeszug in der Kompaktklasse, besonders ein Opel Kadett GSI 16V lehrte die Konkurrenz das Fürchten. Ein Golf 2 16V schuf gleich unbeabsichtigt die Namensgebung eines Antennen Designs (16V Antenne). Ende der 90iger waren dann 16V Motoren schon Standard und wurden nicht mehr Großartig in der Modellbezeichnung hervorgehoben, ein Golf 3 GTI 16V findet man aber auch heute nicht an jeder ecke und ich bin mir sicher das sich dieser quirlige agile Motor auf kurvenreichen Landstraßen sehr gut schlägt!  

 

Rückblich 2025

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habe hier meine vollen Windows Movie Maker skills raus geholt, seht es mir nach wenn dieses Video nicht den heutigen Cutter standard hat, es soll rein informativ sein ;)

Das war die Foto Safari 2025

 
Wir gehen 2025 nochmal auf die Straße, diesmal in einer sehr abgespeckten Version unserer Rallye dafür zu einem unschlagbaren Preis! 
Ideal für alle die mal in das Thema reinschnuppern wollen aber sie bisher die „hohe“ Startgebühr schreckte. Bei der Foto Safari sind weder die Verpflegung noch Checkpoints inbegriffen, weshalb wir diese weit unter 100 Euro pro Auto anbieten können. Wir schicken euch mit einen pack Fotos auf die Reise die ihr dann dem Roadbock entsprechend zuordnen dürft. Roadbook, Fotos und sonstiges verlangen aber dennoch eine kleine Startgebühr. 

Kurz im Blick 

-11.10.2025

-start/ziel Swin-Golf Paulushofen 92339

-Start ab ca. 14 Uhr
-Startgebühr 60 Euro

-ca. 160 km Strecke
-ca. 3 Std Fahrtzeit 
-ca. 30 Fotos 
-min. 3 Pokale
-max. 50 Teilnehmer  


Die Route steht im Fokus

Abwechslungsreich, herausfordernd, besonders und atemberaubend, für uns ist die Routenführung elementar, eine Oldtimer Rallye steht und fällt mit der route und diese wird bei uns intensiv geplant.  Am Anfang entsteht erst mal eine grobe Skizze, wo es überhaupt hingehen soll, danach wird das ganze natürlich einmal abgefahren, was dann oft in einer großen Entdeckungsreise endet. Denn die ursprüngliche Route erweist sich oft als doch nicht das wahre, so werden vor der Rallye schon etliche KM investiert um eine möglichst gute Routenführung am ende stehen zu haben. Bei der Rallye 2025 zb die Letztendlich 273 km lang war, standen bei uns am Ende über 1000 km mehr auf dem Tacho, bis wir mit der Route zufrieden waren. Einen kleinen Einblick erhalten sie in unseren After Movie: 

Teilnehmer Fahrzeuge der Foto Safari 2025

Nachfolgend ein Auszug von den gemeldeten Fahrzeugen 2025:

Fiat 850 Sport Coupe 
Baujahr: 1971
Leistung: 52 PS

 
 Maximilian Nagel und sein Fiat 850 Sport Coupe, ich behaupte jetzt einfach mal das ich nicht der Einzige bin, der sich darunter auf anhieb nichts darunter Vorstellen konnte. Ich Persönlich wandere eher so bei den VAG, Opel und BMW Modellen ab den 80er Jahren, einen Fiat 500, Panda, auch der Seicento, Cinquecento, Uno und das Coupe kenne ich. Aber beim 850 Sport Coupe aus den 60er/70er Jahre bin ich komplett raus. Wobei, auf dieser Plattform wiederum beruht auch der Spider und denn kennen wahrscheinlich außer mir noch viele. 

Der Fiat 850 ist (Achtung jetzt wird es wild) sowas wie der Käfer unter den Fiats (ich habe es euch gesagt) denn auf dieser Plattform entstanden tatsächlich viele verschieden Karosserie formen. 

Bei Fiat entstanden auf der Bodengruppe des 850, Limousine, Coupe, Spider und 850T ein Lieferwagen. Seat baute auf der 850 Bodengruppe seine 4 Türige Version der Limousine in Lizenz, das Vignale Coupe, Spider und der Francis Lombardi entstanden ebenfalls auf dieser Bodengruppe. Das waren aber nur die bekannteren Ableger, eben ähnlich zum Käfer gabs auf der 850 Bodengruppe noch viele weitere kleine Nischen Modelle. Ich bleib dabei, für mich der italienische Käfer. 

Aus gut 900 cm³ holt der Heckmotor rund 52 PS (seht ihr die Parallelen?!) was zu immerhin knapp 150 km/h Vmax reichte, im Gegensatz zur 850 Limousine hat das Coupe an der Vorderachse auch schon Scheibenbremsen. Jetzt stellt sich dem ein oder anderen vielleicht noch die Frage, wer fährt denn so einen italienischen Tausendsassa? Wahrscheinlich würdet ihr falsch tippen, Maximilian wurde 2001 geboren, in dem Jahr stand ich in Berlin auf der Loveparade. 

Mercedes Benz 190E 1.8 
Baujahr: 1992
Leistung: 109 PS

 
Andrea Franta und ihr Mercedes Benz 190E 1.8, in Zeiten vom Überfluss besinnen sich gerade viele Junge Menschen immer mehr zurück zum wesentlichen, zumindest ist das meine Wahrnehmung und spiegelt sich auf unseren Fruit & Cars Treffen auch immer wieder. Da gibt es drei Modelle, die bei jungen Menschen äußerst beliebt sind, VW Golf 2, BMW E30 und der Mercedes 190. Aber warum? 

Ich glaube die Solidität gepaart mit der Schlichtheit ist hier die Formel des Erfolges, Preis würde ich jetzt ausschließen den für jedes der oben genannten Modelle legst du in guten Zustand und einen ordentlichen Motor locker 10000 Euro hin. Gut im Vergleich zu einen Golf 7 oder gar 8 wo man irgendwo zwischen 20000 und 30000 Euro agiert ist das „nicht viel“ ist und bleibt aber trotzdem ein altes Auto, das auch im noch so guten Zustand durchaus Probleme machen kann. Aber woher kommt dann dieser Trend unter jungen Leuten zum Oldtimer? 

Zum einen glaube ich ist es die Individualität, einen Mercedes 190 sieht man vielleicht auf Oldtimer Treffen in höheren Stückzahlen aber im Alltag sieht man eine moderne A-Klasse definitiv öfter. Willst du auffallen fährst du Kante in Zeiten der Aerodynamischen Formen im Verkehr 😉.

Zum anderen geht es wahrscheinlich nicht nur mir so das dass bevormundete Fahren einen ordentlichen auf den keks geht, du steigst früh morgens in deine 2024 A-Klasse und das Auto bimmelt und zeigt dir allmöglichen Hinweise im Display an. Generell empfinde ich so ein modernes Auto schon fast anstrengend zu fahren, weil diese so überladen mit Informationen und Hinweisen sind, die auf dir einprasseln das es einfach keinen Spaß mehr macht und du von deiner Umwelt immer mehr abgeschottet wirst.

Im Vergleich dazu setzt du dich in einen 190er, drehst den Zündschlüssel und fährst einfach los, und es funktioniert, dabei lässt dich gerade ein 190er nicht am Komfort leiden. Selbst mit der viel erwähnten Buchhalter Ausstattung (nix drin) fährt sich so ein 190er wunderschön. Man merkt plötzlich mit wie wenig Auto man doch so zufrieden sein kann, der Babybenz genannte 190er hatte aber tatsächlich einen schwierigen Start. Schließlich war es Mercedes Einstieg in die Mittelklasse was bis dato der Konkurrenz überlassen wurde schließlich baut Benz die Großen Luxuriösen Fahrzeugen und nicht für den Pöbel :D, wenn man damals gewusst hätte, wie weit Mercedes sein Segment noch nach unten abrundet…

Nichtsdestotrotz wurde bald klar, dass der Baby Benz ein Erfolg war, im Gegensatz zur Konkurrenz (ein BMW E30) gab es nur eine Karosserie Form, die klassische 4 Türige Limousine, kein Kombi, kein 3 Türer und auch kein Coupe. Am ende der Produktion standen bei Mercedes knapp 1,9 Millionen verkaufte Einheiten in den Büchern. Mit diesem Erfolg bereitete der 190er der C-Klasse ihren Weg und ist heute bei Mercedes garnichtmehr weg zu denken, das hätte manch Buchhalter in den 80er Jahren wohl nicht gedacht das hier so eine Erfolgsgeschichte entsteht.  

Opel Kadett C City
Baujahr: 1978
Leistung: 60 PS

 

Hermann Westermaier und sein Opel Kadett C City, ich würde behaupten nach dem Manta kommt gleich der C Kadett wenn es um beliebte Opel Oldtimer geht, wer kennt nicht die GT/E C Kadett Coupes mit ihrer Schwarz/Gelb Lackierungen! 

Der C Kadett genießt diesen Fanstatus wahrscheinlich, auch weil er der letzte Opel Hecktriebler in seiner Klasse war, ein Kadett D brach nicht nur bei der Antriebsart (Motor Quer, Frontantrieb) mit seiner Kultur, nein auch beim Design musste sich manch einer erst an das „kompaktere“ Bild gewöhnen. Ein 2.0 16V half aber der Beliebtheit des Kadett D ungemein und auch manch Kadett C durfte solch ein Triebwerk bald sein Eigen nennen.

Vielleicht ist auch deshalb die Kompaktere City Variante mit seiner großen Klappe lange Zeit von den Fans verschmäht worden, wer Kadett C will greift immer erst zum Coupe, den das Coupe hat nun mal die betörend schöne Linienführung. Das galt lange Zeit als gesetzt, allerdings bedient nachfrage nun auch dem Marktwert und so stiegen die Preise für das Coupe während man die City Variante links liegen ließ. Das führte dazu das man irgendwann erkannte das so ein City in der Anschaffung billiger im Verhältnis zum Coupe war und oftmals auch die bessere Substanz hatte, mittlerweile hat auch ein City seinen verdienten Status Quo in der Szene und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seien wir mal ehrlich, auch wenn man sich an der Form erstmal vielleicht gewöhnen muss, aber ein Frontmotor mit Heckantrieb in einer kurzen Karosserie hat definitiv seinen ganz eigenen unverwechselbaren Charme und braucht sich heute nicht mehr verstecken. Gerade Hermanns Gift grüner City dürfte heutzutage für viel Aufmerksamkeit im Positiven Sinne sorgen, ein weiteres Schwarz/Gelbes Coupe wäre da schon fast langweilig 😉  

Toyota MR2
Baujahr: 1991
Leistung: 156 PS

 

Klaus Wiedemann und sein Toyota MR2, na wer von euch ist auch mit Gran Turismo groß geworden? Jenes PC-Spiel das immer ein bisschen mehr sein wollte als nur ein Arcade Racer, was mir bis heute im Kopf blieb, waren die verschiedenen „Clubsport“ Rennen wo man nur mit bestimmten Antriebsarten antreten durfte. Da gab es FF: Frontmotor/Frontantrieb, FR: Frontmotor/Heckantrieb, RR: Heckmotor/Heckantrieb, 4WD: Allradantrieb und es gab MR Mittelmotor/Heckantrieb. Diese Kombination hat mich immer am meisten fasziniert war sie meist auch eher den Supersportwagen vorbehalten. Es gab aber auch Ausnahmen, eine jene war der MR2, Toyota hat hier in die vollen gegriffen und hat auf jede Vernunft verzichtet. 

Schließlich handelt es sich beim MR2 um ein reines Spaß Auto, für den wochenends Einkauf oder den Familienausflug eignet sich dieser eher schlecht, heutzutage wäre sowas für einen Volumenhersteller ein absolutes No Go da spätestens das Controlling ein Veto einlegt auf Grundlage der zu erwarteten niedrigen Stückzahlen. Tatsächlich war der MR2 lange Zeit, der am meistverkaufte Mittelmotor Sportler bis in die 2010er Jahre hinein, erst hier konnte Porsche mit der Boxter reihe jenen Rekord von Toyota einstellen. Was bleibt ist ein kompromissloser Sportler, der gerade in der zweiten Generation ein Design zum Niederknien hinlegte, er ist ein Kind der 90er, der wilden 90er, Klappscheinwerfer gefolgt von einer scharfen Linienführung das in einem knackigen Heck mit prägnantem Spoiler endet. Als Krönung sitzt dann noch quer zwischen Fahrer und angetriebener Hinterachse ein 2.0 16V der saugend solide 156 PS rausholt, was will man als Automobil Purist denn bitte mehr? 

Inflationär wird die Tage oft die Aussage „solche Autos gibt es heute nicht mehr“ getätigt, beim MR2 ist diese aber tatsächlich Realität, zumindest fällt mir kein Neuwagen ein den man als Mittelmotor für unter 40000 Euro bekommt? 

Leider, sind es doch letztendlich diese Kompromisslosen Automobile die einen Hersteller Sympathien bringen, wenn man in Zukunft nur noch unförmige SUV´s in Silber, Schwarz und Weiß auf deutschen Straßen sieht wird so ein wilder Roter MR2 definitiv aus der grauen Masse heraus stechen und so manchen Lenker eines „Schweizer Taschenmesser SUV“ neidvoll auf die wilden Lienen der 90er blicken lassen. 

Volvo P131 Amazon
Baujahr: 1967
Leistung: 142 PS

 
Kathrin Hamler und ihr Volvo P131 Amazon, Baujahr 1967, würdet ihr in einen 58 Jahre alten Auto eine Strecke von gut 160 km (ohne An und Abfahrt zum Startpunkt mit einberechnet) fahren? 

Tatsächlich ist das auch das älteste Auto im Feld und ich muss sagen ich habe gar keine Ahnung von diesem Auto, für mich fängt gefühlt Volvo erst mit „the brick“ dem 240 Modell an :D 

Nichtsdestotrotz oder genau deswegen freue ich mich auf die Amazon, solche Autos waren in meinen jungen Jahren schon nicht mehr vorhanden und in der freien Wildbahn außerhalb der einschlägig bekannten Oldtimertreffen sieht man diese Autos auch so gut wie gar nicht mehr. Schön wenn es Menschen gibt, die so eine elegante Karosse am Leben und auch am Laufen halten um mit dieser an solch Veranstaltungen teilzunehmen. Denn seien wir ehrlich, der Fokus in der Oldtimerszene wandert auch mit der Zeit, wenn es nicht gerade ein Mercedes Flügeltürer ist, beschäftigen sich doch heute immer weniger Menschen mit Autos vor den 70er Jahren und selbst für diese wird es schwierig. Dabei ist gerade die Amazon mitunter verantwortlich für Volvos legendären Ruf als robuster „Schwedenstahl“, eine solide Technik tut ihr Übriges, um auch heute den Chauffeur eines Amazons wenig Kopfschmerzen zu bereiten. Ich freue mich diesen Volvo P131 im Starterfeld zu haben, rundet er doch die Vielfalt würdig nach unten ab bei der Foto Safari. Das die Amazon aber nicht hinterherfährt sollte auch ein jeden klar sein den 142 PS verteilt auf knapp 1200 kg max. ist auch heute nicht zu verachten! 

Mazda MX5 NA
Baujahr: 1993
Leistung: 131 PS

 

 Christian Wegleitner und sein Mazda MX5, wir durften ja bereits bei der letzten Rallye einen Mazda MX5 NA in Begleitung zweier Damen begrüßen was mich sehr freute, diese sind im Übrigen bei der Foto Safari auch wieder am Start. Unser zweite MX5 NA im Feld diesmal bricht auch gleich ein zweites Novum, wir werden International, ok Österreich ist jetzt vielleicht nicht so „international“ wie sich manch einer Vorstellt aber nichtsdestotrotz nehmen sie sich eine lange Anreise in Kauf, um bei unserer Dorf Rallye teilzunehmen. Ich habe es zur letzten Rallye schon gepredigt aber für mich sind die MX5 Modelle die perfekten Autos für eine Rallye in diesem Sinne, klein, wendig, leicht, knackige Schaltung und falls es zu warm wird, gerade offen ein Genuss. Ahnungslose und Stammtisch Menschen machen sich vielleicht über die „nicht“ vorhandene Leistung eines MX5 lustig aber Menschen mit Ahnung sehen einen agilen Roadster mit einen Leistungsgewicht um die 8 Kg/PS. Ein Golf 3 GTI (115 PS) zu jener Zeit schaffte gerade mal 9 Kg/PS, ein BMW 318is auf 8,8 Kg/PS, man sieht also, ein MX5 NA war damals schon nicht schwach motorisiert. Das viel zitierte Gokart Feeling kommt hier tatsächlich noch on Top und ist nicht nur aus einer PR Mappe, ihr merkt schon ich bin und bleibe MX5 fan, tatsächlich sehe ich mich aber mehr in einen NB ohne Klappscheinwerfer obwohl diese gerade die Argumentation für das NA Model sind. 

Alfa Romeo GTV 3.2 V6 Novitec
Baujahr: 2004
Leistung: 255 PS

 

Alex Mirica und sein 2004 Alfa Romeo GTV 3.2 V6 Novitec, viele Automobilhersteller wollen in ihren Pressemappen gern Emotionen verkaufen, doch nur wenige schaffen dies tatsächlich konstant. Alfa Romeo ist für mich so ein Hersteller, der in der Vergangenheit eigentlich nur mit Emotionen tatsächlich Autos verkaufen konnte, den der Emotionen gegenüber stand ihr nicht ganz unbegründeter ruf der Problematik mit der Technik. Vielleicht auch gerade deswegen hat diese Marke auch eine eingefleischte treue Fangemeinde die ihre Alfas als kleine Divas vielleicht sehen? 

Alex ist für mich so ein treuer Fan, anders lässt es sich für mich fast nicht erklären, warum man in ein zum damaligen Zeitpunkt 15 Jahre altes Auto in 6 Jahren gut über 4000 Stunden Arbeit reinsteckt und dabei quasi das Auto komplett bis auf die letzte Schraube auf links dreht. Seit August 2025 trägt der Alfa nun wieder Kennzeichen und steht zumindest auf den Fotos da wie ab Werk. Unter der Haube findet man noch den legendären Busso V6 Motor, einer der wahrscheinlich schönsten Motoren die in einer Großserie verbaut wurden! 

Ein jeder halbwegs Autoaffine Mensch kommen da sofort die 6 verchromten Ansaugrohre in den Sinn die sich vehement gegen lieblose Plastikverkleidungen im Motorraum zur Wehr setzten. 

Gerade in der heutigen Zeit wo Auto Designs immer beliebiger werden sticht so ein Alfa GTV 3.2 mit seinen Emotionalen Linien heraus, hoffen wir mal das am 11.10. die Diva gnädig ist und uns ein paar schöne Eindrücke auf der Rallye hinterlässt 😉 

VW Golf 2
Baujahr: 1984
Leistung: 75

Carsten Bachmann-Mark und sein Golf 2, eigentlich kann ich hier direkt schon wieder aufhören, was soll man zu einem alten Golf noch sagen? 

Wenn eine Geschichte zu einem Auto auserzählt ist dann trifft es hier tatsächlich zu, nichtsdestotrotz will ich hier ein paar Worte verlieren, gerade weil er so allgegenwertig war und immer noch ist. Wertig ist hier auch gleich das passende Synonym, während ein Golf 1 durchaus noch so seine Problemchen mit Rost hatte, wollte man bei VW Anfang der 80er in die vollen gehen was das Thema Korrosionsschutz betrifft. Wir kennen sie alle die Geschichten der Wachsläufer aus der Heckklappe und das sind keine Mythen, sondern Fakten der schieren Qualität, Natürlich ist auch kein mk2 gefeit gegen Rost. Nach 30 Jahren bahnt sich auch dieser bei einem Golf durch seine Schwachstellen, meist sind Windschutzscheiben Rahmen und der Federbein Dom hinten rechts die ersten Opfer des Jahrelangen Winterbetriebs bei Schnee und Salz. Nichtsdestotrotz stach und sticht ein Golf 2 auch heute noch mit seiner deutschen Qualität heraus, ein Auto das wirklich Akzente setzte in Sachen Wertigkeit, Tugenden die VW aber auch andere deutsche Hersteller heute leider vermissen lassen. Schon beim Golf 3 setzte der bekannte López Effekt (ein Manager den Piëch holte, um Kosten zu senken) ein, die Motoren galten auch im Golf 1 schon als äußerst robust also warum das Rad neu erfinden?

So setzte VW auf die bewährten Grauguss Blöcke und verfeinerte diese, ein Golf 2 ist mehr als ein Dankbarer Oldtimer, er ist Ausdruck einer ganzen Generation, die dieses Wertige Auto in seinen doch etwas biederen Design kennen und lieben gelernt hat. Ein Golf 2 wird auch noch fahren, wenn ein Golf 8 wegen fehlender elektronischer Ersatzteile auf der Strecke bleibt.

Das war die Fruits&Cars Rallye 2025

 
Am 8.6.2025 war es wieder so weit, gut 45 Autos starteten zu einer 273 km langen Rallye mit 4 Checkpoints von Breitenhill über Greding nach Weißenburg zurück über Wellheim und Eichstätt. Wie bei unserer ersten Ausgabe stand die Route und eine beeindruckende Landschaft an erster Stelle, was die Teilnehmer auch wieder so unterstreichen konnten. Wir konnten die Abläufe bei den Checkpoints dank der Hilfe vom Schanzer Racing Team und dem SLR Ingolstadt stark verbessern, was zu einen Reibungslosen Ablauf führte. Auch wenn das Wetter nicht ganz so mitspielte, was aber für viele für Erleichterungen sorgte im Gegensatz zur Hitzeschlacht 2024 war die Stimmung ungetrübt und alle kamen auf ihre Kosten. Wir freuen uns schon auf die Rallye 2026 😉 


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Gewinner der Fruits&Cars Rallye 2025:

Gesamtgewinner:

Platz 1:

BMW E36 318is 
Simon Gruber 
Carla Luxenhofer

Platz 2:

BMW E3 3.0 Si
Herwig Kraus
Johannes Kraus

Platz 3:

BMW Z3 1.8
Marc Nikolaus 
Alessandra Ramin

Sonderpokale:

KM König:

Rover P6 B 3500 V8
Jens Hempel
Gerlinde Neumair

Die Teilnehmer mussten vor dem Start raten wie viele KM sie in der Rallye zurücklegen werden. Team Rover P6 hatte am ende eine Abweichung von 1km.

Schönster am Platz:

BMW E3 3.0 Si 

Herwig Kraus
Johannes Kraus

 Publikumswertung der Teilnehmer wer den von ihnen mit den schönsten KFZ in die Rallye startet.

Foto König:

BMW E36 318is 
Simon Gruber 
Carla Luxenhofer

Wer findet die meisten Motiven der Fotosafarie?  
Team BMW 318is konnte 24 der 28 Fotos am ende richtig zuordnen.

Unsere Partner:


Eine Rallye zu planen und organisieren ist das eine, diese aber tatsächlich durchzuführen das andere und ohne freiwillige Helfer geht hier gar nix und gerade in der heutigen Zeit ist es leider immer schwieriger, freiwillige Helfer für solche Projekte zu finden. 

SLR Ingolstadt

Der seit 1973! Eingetragenen Verein startete damals im Übrigen neben Stockcar und Slalom Sport auch mit einer Rallye, wir sind sehr froh, einen solch traditionsträchtigen Verein an unserer Rallye 2025 stehen zu haben! 



 Schanzer Racing Electric e. V. 

„Performance für die Zukunft“ könnte man auch den Verein beschreiben, hier arbeiten und schrauben die Ingenieure und Techniker von morgen an ihren wilden Formula Student Kreationen, da ich kein fan von starren Strukturen bin begrüße ich die Hilfe durch den SRE Ingolstadt und freue mich auch über eine brise der moderne in unseren Reihen. 

Teilnehmer Fahrzeuge der Rallye 2025

Nachfolgend ein Auszug von den gemeldeten Fahrzeugen 2025:

Porsche 944
Baujahr: 1989
Leistung: 250

Michael Schmidt und sein Porsche 944 Turbo, mitte der 70er war für Porsche das Heckmotor Konzept auserzählt, man versuchte mit 924, 944, 928 und 968 das Transaxle Prinzip (Motor vorne, Getriebe auf der Hinterachse) in der Porsche Welt zu etablieren. Was aus Performance Sicht vielleicht gar nicht so blöd gedacht war, aber beim Kunden gar nicht gut ankam, statt der erhofften Verkaufszahlen durch eine größere Modellvielfalt straften die Kunden die Marke mit Desinteresse. Weshalb die Transaxle Geschichte 1995 wieder endete und der 911 so richtig durchstarten durfte, lange waren die Transaxle Modelle unter Porsche Liebhabern verpönt. Der 924 zb war sehr lange Zeit das günstigste Porsche Modell das man auf dem Gebrauchtwagenmarkt aus Zuffenhausen kaufen konnte, mittlerweile wurde der 924 vom Cayenne was billigster am Markt angeht abgelöst, zurecht wie ich finde :D. Während die schmalen 924 Modelle auch heute noch etwas bieder daherkommen, setzte ein 944 auch Optisch schon immer eher auf Krawall, nicht nur optisch durfte er mehr sein als ein 924, als Turbo setzte er auch in der 0-100 Disziplin seine Akzente und ist auch heute noch gut im Saft um den ein oder anderen 911 ärgern zu können. Vielleicht waren die frühen Transaxel Modelle einfach ihrer Zeit voraus den spätestens mit dem Porsche Panamera begriffen die Kunden das auch Porsche Coupe einen Motor vorne haben darf allerdings diesmal ohne Transaxel. Dieses Privileg bleibt den Pionieren jener Zeit vorbehalten und dürfte auch heute noch ordentlich Spaß auf der Landstraße machen! 

Ford Capri 2.8i
Baujahr: 1981
Leistung: 160 PS
Stefan Kneitinger und sein Ford Capri 2.8i, GSI vers. GTI prägte lange Zeit, die „Tuning“ Szene in Deutschland, aber davor gab es auf Deutschen Straßen ein anderes Duell das ich auch nur aus dem Freundeskreis meines Vaters kenne, Capri oder Manta? Daran schieden sich ende der 70iger die Geister. Bevor die Hatchbacks aller Golf & Kadett ihren Siegeszug vor der Dorfdisco antraten waren die Coupes die macht auf der Landstraße, gerade der Capri konnte aus Motorsportlichen Sicht stark auftrumpfen. Noch heute ist zb der begriff Zakspeed Capri vielen ein Begriff, der wilde Breitbau Turbo Capri von Klaus Ludwig feuerte mit bis zu 560 PS über deutsche Rennstrecken und Europäische Rennstrecken und generierte so ein „Haben“ wollen Effekt für viele junge Menschen in Deutschland. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen aber damals hatte ein Capri so viel Sexappeal wie heutzutage ein BMW M oder  Hyundai N Modell unter den Fahranfänger. Natürlich gab es im Straßenmodell keine 560 PS da war beim 2.8i bei 160 PS bzw. beim Turbo Modell bei 188 PS Schluss, allerdings war das Turbo Modell auf gerade mal 200 Stück begrenzt. Durch die Belebtheit des Capris war aber das Angebot zur Modifizierung breitgefächert, auch hier hat sich der begriff May Turbo bis heute in den Köpfen vieler eingebrannt. Der Capri war für Ford gerade im deutschen bzw. europäischen Raum ein wichtiger Image Träger, aktuell versuchen die Kölner mit diesen Image in Form nicht besonders schönen elektrischen SUV´s auf Kundenfang zu gehen. Der „ultimative Sport Crossover mit ikonischem Design“ hat aber wirklich keinerlei Berührungspunkte mit dem Stilvollen Coupe aus den 70er und 80er Jahre! 
Ihr könnt am 8.6. selbst entscheiden mit welchem Design ihr vorliebnehmt, ich bin mir sicher es wird nicht eine Steckdose haben 😉 


 

Porsche 911 997
Baujahr: 2005
Leistung: 325 PS
David Brkic und sein Porsche 911, ja der 911 / 997 ist tatsächlich mittlerweile auch schon 20 Jahre alt, war auch erst mal verdutzt. Dieser 997 ist auch das modernste Auto im Feld und kratzt gerade so an der 20 Jahre grenze, während man einen 996 mit seinen kontroversen Spiegelei Scheinwerfer durchaus ein gewisses Alter ansieht, wirkt ein 997 tatsächlich auch heute zumindest von außen noch sehr Aktuell. Ich glaub zum Thema 911 wurde mittlerweile schon alles gesagt und geschrieben, er ist eine Automobile Ikone und das glaube ich würde so ein jeder unterschreiben. Wenn einer den Titel für Zeitloses Design im Automobilbau inne hat, dann ein Porsche 911 oder ein Lada Niva 😉. Performance kann ein 911, das steht außer Frage ob er sich aber auch bei Landstraßentempo über kurvige und enge Landstraßen beweisen kann wird sich am 8.6. zeigen! 

Mitsubishi 3000GT
Baujahr: 1993 
Leistung: 282 PS

Leonid mit seinen Mitsubishi 3000GT durch Fast & Furious wurden JDM-Autos wie ein Nissan Skyline oder Toyota Supra zu Helden der 2000 Jahre plötzlich war ein Hype um diese Autos ausgebrochen, der bis heute anhält und manche Skylines z. B. die 100000 Euro Marke knacken lassen!
Gerade in den 90er brachten die Japaner Autos der Superlative auf den Markt, aber alle hatten eins gemeinsam, bei 280 PS und 180 km/h war offiziell Schluss seitens der Hersteller.  Jetzt könnte man meinen, die Leistungsgrenze war gesetzlicherNatur, aber tatsächlich handelt es sich hierbei um ein sogenanntes „Gentlemen's Agreement“. Die Hersteller kamen einer gesetzlichen Regelung zuvor und beschränkten sich freiwillig auf 280 PS (wie die deutschen Hersteller damals auf 250 km/h max), wobei man heute weiß, das die Motoren ein Vielfaches mehr aushalten können. Legendär hier der 2jz Turbo Motor aus der Supra die Tuner in wahnwitzigen Leistungsregionen trieb. 

Viele der 280 PS Ikonen sind mittlerweile wie oben schon geschrieben in Preis Regionen jenseits von Gut und Böse angelangt. Es gibt aber noch Ausnahmen, die vielleicht nicht die Aufmerksamkeit auf der Leinwand erhalten haben, aber dennoch in nichts ihrer Konkurrenten nachstehen. Dazu gehört klar der 3000 GT, obwohl er im Verhältnis „bezahlbar“ blieb, macht er sich dennoch extrem rar auf deutschen Straßen, umso mehr freue ich mich dieses Jahr ein solches Modell der japanischen Ingenieurskunst auf der Rallye dabei haben zu dürfen! 

Audi 100 C4 2.3
Baujahr: 1992
Leistung: 133 PS

Markus Leierer und sein Audi 100 C4 2.3, wenn man von Oldtimern redet, denken viele an viel Geld und Mercedes Flügeltürer. Das ist für viele Menschen, die nicht so Auto affin sind, meist der Kontext, viel Geld. Aber das ist nur das obere Ende der Fahnenstange, tatsächlich geht es noch viel billiger ich würde sogar behaupten billiger wie bei einen modernen Auto. Einen Polo aus Anfang der 90er bekommt man mit H locker für unter 5000 Euro, dann hat man aber ein Kleinstwagen. Es gibt aber auch Oldtimer, die komplett unterm Radar schwimmen, weil sie so viel Sex Appeal haben wie eine Öltonne, eine leere wohlgemerkt. Aber gerade das wiederum macht sie interessant, denn einst bewegte ein Audi 100 C4 in seiner emotionslosen Biederkeit gerade im Raum Ingolstadt sehr viele Menschen. Viele schätzten ihn, viele können sich mit im identifizieren und sein schlichtes Design ist nicht zeitlos, aber lässt ihn im Alter auch nicht schlechter aussehen. Generell war der C4 ein Grund solides Auto, das auch heute noch unbeschwert seinen Dienst verrichtet. Einen großen Oldtimer mit wenig Geld bewegen geht nicht? 
Dieser Audi 100 C4 ist der beste Beweis, das es doch geht. Aber bei all der Nüchternheit bietet er doch auch Emotionen, den unter der Motorhaube steckt ein 5 Zylinder der alten Schule und wenn man im klaren und nüchternen Cockpit diesen seine Sporen gibt, wird selbst aus so einen scheinbaren emotionslosen Stück deutscher Autokultur ein Quell der Freude für Liebhaber alter Autos! 

 
 

VW Polo G40
Baujahr: 1988
Leistung: 113 PS

Sven Esch und sein VW Polo G40, vor 20 Jahren bin ich mit meinen 131 PS Bora TDI PD die A9 Richtung Ingolstadt unterwegs gewesen, als vor mir ein Bekannter mit seinen PoloMK2 mit 75 Vergaser PS auftauchte. Er beschleunigte aus 100 km/h heraus und ich tat es ihm gleich. Was folgte, prägte mein automobilesVerständnis, was das Leistungsgewicht angeht! 

Erst bei 160 km/h! Konnte ich an Überholen denken, dieser kleine 1.3l Vergaser im noch kleineren Polo lehrte mich das Leistung nicht alles ist. 

VW war in den 80er sehr experimentierfreudig und so brachten sie 1987 den G Lader auf den Markt. Die Idee dahinter war, fehlenden Hubraum mittels Aufladung zu kompensieren, ein Turbo kam wegen des damals üblichen Turbolochs nicht infrage und ein üblicher Kompressor erzeugte zu wenig Ladedruck. So kam man auf den „wartungsfreien“ G Lader auch Spirallader genannt, seine Leistungsentfaltung war linear und der Ladedruck ausreichend. Der 1.3 G40 Motor kam auf beachtliche 113 PS, was in Kombination mit gut 800 KG Fahrzeuggewicht auch größere Autos zur damaligen Zeit das Fürchten lehrte. 1989 kam dann noch der 1.8 G60 im Golf, Corrado und Passat zum Einsatz. 1991 war aber der G Lader dann schon wieder Geschichte, denn der G Lader entpuppte sich als Sorgenkind und aus wartungsfrei wurde wartungsintensiv. Die kurze Zeit reichte aber, um eine große Fangemeinde rund um den G Lader zu etablieren, diverse Firmen widmen sich auch heute noch der alten Lader Technik und so kann man heutzutage einen G Lader mit ein bisschen Wartung ohne Probleme bewegen. Ein G40 dürfte auch heute noch flott auf Landstraßen unterwegs sein und bei manch Fahrern moderner Autos ein Fragezeichen auf die Stirn zaubern, warumder alte Polo so flink ist. 


Mazda MX5 NA
Baujahr: 1991
Leistung: 116 PS

Daniela Pfaller und ihr Mazda MX 5 NA, Mazda ist ein sehr experimentierfreudiger Autobauer, so waren sie die einzigen Volumen Hersteller, die bis in die Neuzeit am Wankelmotor festhielt. Aktuell bieten sie mit ihrer skyactiv Technologie Benzin Motoren an, die mit Luftüberschuss ähnlich wie die eines Diesel arbeiten. 

So verwundert es nicht, dass Mazda ende der 80er plötzlich mit einer Karosserie Form ankam, die so gar keiner mehr auf dem Schirm hatte. Ein kleiner kostengünstiger zweisitziger Roadster mit „kleinen“ Motor und einfachster Technik. Er wurde in kürzester Zeit zu einen Verkaufsschlager und hat bis heute eine sehr treue Fangemeinde, gerade die erste Generation zeigt einem wieder deutlich, wie wenig Auto man braucht, um wirklich Spaß haben zu können. Der kleine 1.6 entwickelt solide 116 PS, die über ein viel gelobtes 5 Gang Getriebe an die Hinterachse gelangen. Man kauert quasi auf dem Asphalt und gerade über kurvige Landstraßen erlebt man in einem MX5 einen Fahrspaß, denn man sonst nirgends für so wenig Geld geboten bekommt. Zumindest eine Zeit lang, denn mittlerweile sind die Preise für die erste Generation mit den markanten Klappscheinwerfer sprichwörtlich durch die Decke gegangen! Während man vor paar Jahren noch gute Exemplare für unter 5000 Euro ergattern konnte, muss man heute eher 10000 Euro ansetzen! 
Der Nachfolger NB z. B. der eigentlich alles bisschen besser kann, wird weitaus günstiger gehandelt wie sein Vorgänger. 
Warum? Die Klappscheinwerfer bekommt man fast ausschließlich zu hören, wenn man Besitzer fragt. Hierbei ist ein Modul zur individuellen Ansteuerung der Klappscheinwerfer in der Szene schon fast obligatorisch, also wundere dich nicht, wenn dir mal ein MX5 NA mit zwinkerten Scheinwerfer entgegen kommt;-) 
Was mich persönlich noch neben dem MX5 freut, ist das es sich hierbei um das erste reine Frauen Team der Rallye handelt, und nein, ein MX5 ist definitiv kein Frauen Auto! Diese haben einfach einen guten Geschmack. 

BMW E3 3.0si
Baujahr: 1973
Leistung: 200 PS
Herwig Kraus und sein BMW E3 3.0si, BMW hatte Ende der 50er massive wirtschaftliche Probleme, der Barockengel war veraltet und wurde 1964 eingestellt. 1961 führte BMW mit der „Neuen Klasse“ den Befreiungsschlag zum Kampf der roten Zahlen aus, nach unten wurde das Programm mit der legendären 02 Reihe abgerundet, doch es dauerte 4 Jahre, bis wieder ein neuer großer BMW folgen sollte. 1986 war es dann endlich so weit und der E3 kam auf dem Markt, um der Konkurrenz um Mercedes und Opel (ja richtig gelesen, Opel gehörte mit den KAD Modellen zu den big playern) Kunden abringen zu können. So verfügte der 3.0si der ab 71 verfügbar war bereits über eine D Jetronic was aus dem 6 Zylinder 200 PS heraus holte. Der 6 Zylinder ist im übrigen der legendäre M30 Motor, dieser fand zum ersten Mal im E3 ein Zuhause und sollte fortan mit nur marginalen Änderungen 25 Jahre lang die BMW Modelle beglücken und zählt zurecht heute zu den Image trächtigsten Motoren im BMW Konzern. Neben den legendären Motor bekam der E3 auch die Doppelscheinwerfer, die bis in den 90er für überhol prestige auf Deutschlands Autobahnen sorgte. Natürlich durfte in der C Säule auch nicht der berühmte Hofmeister Knick fehlen, mit seinem neu entwickelten Fahrwerk setzte man fortan auf Fahrdynamik ebenfalls ein Markenzeichen, das BMW bis heute in seiner DNA trägt. Ein E3 ist somit ein Veteran der Tugenden, die BMW zu dem machten was sie heute sind, schön einen dabei zu haben! 

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Opel Senator B 3.0i
Baujahr: 1988
Leistung: 177 PS

Maik Junge und sein Opel Senator B 3.0, Opel hat eine sehr bewegende Geschichte hinter sich mit vielen Höhen aber noch mehr Tiefen. Heutzutage gilt Opel als Volumen Hersteller, der das klein bis Mittelklasse wagen Segment bedient, es gab aber auch eine Zeit, in der Opel ganz oben mitgespielt hat. In den 70er z. B. mit den KAD-Modellen (Kapitän, Admiral und Diplomat) war man im oberen preis Segment stark vertreten. Nach der Ölkrise kam dann der Senator und Omega, die zumindest am Stolz vergangener Zeiten kratzen durfte. Während ein Omega B schon ein Design aufwies, das dem CW wert unterliegt, war ein Senator noch stattlich mit klaren Linien unterwegs. Es gab ihn durchweg als Reihen Sechszylinder und irmscher trieb es mit den 3.0 24 V mit 270 PS auf die Spitze, dieses Exemplar darf aber mit seinen soliden 177 PS gemächlichere Wege gehen. Aber dieser dürfte mit seinen 240 NM auch für heutige Verhältnisse nicht untermotorisiert sein, er bleibt ein Zeuge seiner Zeit, der neben Omega B eines der letzten großen Modelle im Opel Konzern war, schade eigentlich. 

 
Alfa Romeo 33
Baujahr: 1994
Leistung: 90 PS
Christian Wetzel und sein Alfa Romeo 33, woran denkt man, wenn man an Alfa Romeo denkt? Ich würde jetzt mal behaupten das es für viele kein Bezug zu „Boxermotor“ und Alfa Romeo gibt. Boxer Motor das ist doch so ein Porsche ding und die komischen Japaner, die mit ihrer Limousine in den 90er durchs Unterholz pflügten, aber Alfa doch nicht… 
Tatsächlich war die Boxer Anordnung seit der Alfasud Anfang der 70er bis Mitte der 90er Jahre quasi der Standardantrieb für Frontmotoren bei Alfa, dieses Kapitel ging an mir tatsächlich komplett vorbei, bis dato war Alfa für mich immer die Marke mit den quirligen 16V oder den starken V6 Motoren aber doch keine Boxer Anordnung und dann auch noch bis in die Mitte der 90er. So kann man sich täuschen, der Alfa Romeo 33 von Christian wuchtet mit seinen 1.4l Hubraum immerhin solide 90 PS auf die die Kurbelwelle. Bei knapp 1000 kg Leergewicht und einem Fahrwerk das zu teilen jenes der viel gelobten Alfasud entspringt lässt auch diesen eher bieder wirkenden Alfa doch wieder in ein Positives Licht rücken. Denn das Design vom Alfa 33 trägt ganz klar die nüchterne Designline der 80er Jahre wieder und ist eben als Zeitzeuge der klaren Linien jener Zeit zu verstehen. Ich freue mich auf den Alfa Romeo 33, denn gerade solche Modelle sieht man so gut wie gar nicht mehr auf deutschen Straßen und selbst bei den einschlägig bekannten Oldtimer Treffen ist ein Alfa Romeo 33 selten. 


Fruits and Cars Rallye 2024

  

Wir lieben altes Blech, noch mehr lieben wir es aber dieses auch Artgerecht zu bewegen, deshalb kam uns die Idee 2024 neben unserer monatlichen Fruits & Cars treffen auch eine Rallye zu Organisieren. 

 
Rund 40 Autos versammelten sich schon in den Morgenstunden gegen 8 Uhr auf den Fruit & Cars Garten, neben der Anmeldung und dem briefing gab es auch ein Frühstück um dann gegen 10 Uhr im 1 min Takt los zu starten. Auf der knapp 200 km langen Route mit rund 6 Checkpoints musste unter anderem auch eine Fotosafari gemeistert werden. Hierzu erhielten die Teilnehmer 14 Fotos mit Motiven der Route die man dem Roadbook zuordnen musste, damit auch wirklich kein Teilnehmer verloren gehen konnte gab es zudem 7 Umschläge mit den genauen Checkpoint Koordinaten, das öffnen dieser wurde natürlich mit Strafpunkten versehen. Gegen Mittag kehrten die Teilnehmer dann in der Klosterwirtschaft Pielenhofen ein, dank des dicken Gewölbes bot die Wirtschaft neben guten Essen auch ein angenehmes Klima an diesen sehr heißen Samstagnachmittag. Nach der Stärkung ging es in die Schlussphase der Rallye um am ende wieder zurück in den Garten zu kehren um hier mittels Foodtruck das leibliche komplett noch abzudecken ;). 
Dort war eigentlich noch eine Abendveranstaltung geplant aber durch die Fußball EM (Deutschland Spiel) und die extrem heißen Temperaturen an diesem Tag zog es die meisten Teilnehmer dann doch wieder recht zügig von dannen. Nicht aber ohne ein großes Lob und Anerkennung dazulassen und viele sich schon auf 2025 freuen, nicht alles war bei unser ersten Rallye Reibungslos aber die Rückmeldung der Teilnehmer hat uns bestärkt 2025 noch eine Schippe drauf zu legen. Man darf also gespannt sein, da die Teilnehmer von 2024 für ihr Vertrauen in unsere Rallye ein Vorkaufsrecht für die 2025 Rallye haben dürften die 40 Startplätze sehr schnell weg sein. Wenn bei ihnen Interesse besteht tragen sie sich doch bitte in das untenstehende Kontaktformular ein, wir benachrichtigen sie sobald die Ausschreibung für die 2025 Rallye online ist. 
 
Checkpoints 2024: 
1.      Swin Golf Paulushofen: Hier mussten die Teilnehmer auf zwei bahnen Swingolf Spielen, die niedrigste Schlagzahl gewann. 
2.      Lackdichte Gimpertshausen: Die Teilnehmer musste im Vorab schätzen wie dick ihr Lack auf dem Kotflügel ist, diese wurde mittels Lackschichten Messgerät überprüft, die genaueste Schätzung gewann.     
3.      Rückwerts um die Ecke Degerndorf: Der Fahrer musste hier in einem Zug rückwärts um die Ecke, gewertet wurde der Abstand und beim stechen zusätzlich die Zeit. Der Beifahrer durfte Assistieren 
4.      Chinesischer Führerschein Riegling: Hier mussten die Teilnehmer 20 Fragen aus dem originalen Fragebogen des Chinesischen Führerscheins beantworten, die meisten richtigen Antworten gewannen 
5.      Fahrzeugwaage. Hier mussten die Teilnehmer das Gewicht ihres Fahrzeuges einschätzen, danach wurde das tatsächliche Gewicht auf einer geeichten Waage in 10kg Schritten ermittelt. 
6.      Reifenwechsel Fruit & Cars Garten: Hier durften sich die Teilnehmer an einen abgestellten KFZ im Reifenwechsel beweisen, nicht ohne noch eine Runde mit dem Reifen ums Auto zu laufen! 
 
2025 werden wir allerdings die Checkpoints wahrscheinlich auf drei verkürzen und dafür die Fotosafari weiter ausbauen so das auch der Beifahrer auf seine Kosten kommt wenn er nicht gerade im Roadbook nach der nächsten Gabelung sucht den 

Die Sieger 2024:

Auto                                            Fahrer
1. BMW E36 316i                    Simon Gruber
2. VW Polo 86c2f                    Stefan Bochnig
3. GMC Vandura 2500            Sabrina Götz

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Ergebnisliste 2024:

  | 1  | BMW E36 316i  |   | Simon Gruber
 | 2  | VW Polo 86c2f  |   | Stefan Bochnig
 | 3  | GMC Vandura 2500  |   | Sabrina Götz  | 
 | 4  | Opel Ascona C  |   | Leolo Sippel  | 
 | 5  | Audi 80 Quattro Typ 85  |   | Josef Engelhardt
 | 6  | VW Golf Cabrio  |   | Elvir Bahtagic
 | 7  | Mercedes W126 500SE  |   |  Thomas Hagl
 | 8  | Audi 80 B3  |   |   | Sigmund Treffer
 | 9  | VW Polo G40  |   |   | Evelyn Esch  | 
 | 10  | E30 Cabrio  |   |   | Armin Stünzendörfer
 | 11  | VW Scirocco 2 GT 2  |   | Liepold Maximilian
 | 12  | Audi RS6  |   |   | Gerhard Engelhardt
 | 13  | Audi 80 Typ 81  |   | Christoph Fleischmann
 | 14  | Audi Coupe 2.3 NG  |   | Philip Geib  | 
 | 15  | VW Golf 2  |   |   | Michael Haller
 | 16  | BMW e46 330xd  |   | Paul Trost  | 
 | 17  | Mercedes 190  |   | Enver Bahtagic
 | 18  | Rover P6 B 3500 V8 Buick Smallblock  | Jens Hempel  | 
 | 19  | BMW e46 330d  |   | Tobias Wiest  | 
 | 20  | VW Vento  |   |   | Christian Bieda
 | 21  | MINI COOPER S  |   | Kevin Ruhland
 | 22  | VW Golf 1  |   |   | Peter Struller  | 
 | 23  | Porsche 911  |   |   | Stefan Kneitinger
 | 24  | Volvo 244 GLE  |   | Nähr Philip  | 
 | 25  | Audi A2  |   |   | Josef Buchner
 | 26  | Mercedes W111 Coupé 250 SE  | Karl-Heinz Kopischke
 | 27  | Opel Kadett B 1100N  |   | Brandt Julian 
 | 28  | Peugeot 106  |   |   | Hella Herbaty
 | 29  | Daimler Benz 350  |   | Jörg Schünemann
 | 30  | BMW E36 316i  |   | Georg Bauer  | 
 | 31  | Volvo 960 I 3.0  |   | Nähr Philip  | 
 | 32  | Ford Capri  |   |   | Georg Haunschild
 | 33  | Audi Cabriolet  |   | Elisabeth Merz
 | 34  | Pontiac firebird gen 3  |   | Fabian Fröhlich
 | 35  | Porsche 944 turbo  |   | Michael Schmidt
 | 36  |  Mercedes SLK  |   | Lorenz Lutz  | 
 | 37  | Mercedes SLK 200  |   | Josef Miehling
 | 38  | BMW 502 Barockengel  |   | Kreitmair Wilhelm